| Das Kolleg stellt sich vor: |
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Die Hans-Böckler-Stiftung hat gemeinsam mit den Universitäten Oldenburg und Bremen das Promotionskolleg "Toxische Kombinationswirkungen - Komplexe Wirkungen chemischer und physikalischer Stressoren auf Mensch und Umwelt" eingerichtet. Beginn der für vier Jahre angelegten ersten Phase des Kollegs war der erste November 2002. Die Abschlusspräsentation fand am 4.10.2006 an der Universität Bremen statt.
Kombinationswirkungen spielen eine bedeutsame Rolle im toxikologischen Geschehen (mehr...). Das Promotionskolleg sucht Antworten auf komplexe Fragen der Verflechtung verschiedener Mechanismen der toxischen Eigenschaften. WissenschaftlerInnen aus der Umwelt- und Ökotoxikologie, der Umweltanalytik, der Mikrobiologie, Chemie, Biochemie und Zellbiologie arbeiten interdisziplinär mit vernetzten Promotionsvorhaben zusammen. Für die Stipendiaten wird ein eigenes Lehr- und Studienprogramm angeboten. Dabei wirken sie an der weiteren Planung und der Entwicklung der wissen- schaftlichen Arbeit im Dialog zwischen den Arbeitsgruppen mit. Es arbeiten bzw. arbeiteten 9 Doktoranden im Kolleg. Eine Liste der Doktoranden und ihrer Themen finden Sie unter der Rubrik Themen. Dort sind auch ausführliche Beschreibungen der einzelnen Promotionsprojekte zu finden. Weitere Informationen, z.T. als downloadbare pdf-Dateien, finden sich unter der Rubrik Veröffentlichungen. Im Oktober 2006 wurde die erste Phase des Kollegs mit einer Abschlussveranstaltung in Bremen beendet. Im Jahr 2009 wird die zweite Förderphase des Kollegs starten (nanoToxCom). Thema ist die Herstellung, Funktionalisierung und Charakterisierung von metallischen und oxidischen Nanopartikeln. Trotz vielfältiger Anwendungsmöglichkeiten und eines stetig steigenden Produktionsvolumens ist über mögliche Risiken der Technologie, insbesondere für die Umwelt, noch sehr wenig bekannt. Um Gefährdungen für Mensch und Umwelt nach Möglichkeit bereits bei der Konzeption nanotechnologischer Lösungen und im Produktionsprozess zu minimieren, ist ein grundlegendes Verständnis der Herstellung und des Nachweises von Nanopartikeln sowie ihres Umweltverhaltens und ihrer Wirkungsweisen auf lebende Organismen erforderlich (mehr siehe neue Kolleg-Homepage).
Sprecher/in der Doktoranden: März 2004 bis Oktober 2006: Marcus Nachtkamp (Kontakt) Mai 2004 bis März 2004: Christiane Schmidt (Kontakt) Ansprechperson bezüglich dieser Homepage: Harald Ertl (Kontakt) Fortführung des Kollegs: |